Die Seelen der Schwarzen
| Daten zum Buch | |
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| Deutscher Titel: | Die Seelen der Schwarzen |
| Autor(en): | W. E. B. Du Bois |
| Herausgeber: | |
| Erscheinungsort: | |
| Verlag: | Orange Press |
| Serie: | |
| Erscheinungsjahr: | 1903 |
| Seitenanzahl: | 319 Seiten |
| Originaltitel: | The Souls of Black Folk |
| Originalsprache: | englisch |
| ISBN-10: | 3936086079 |
| ISBN-13/
EAN-Code: |
9783936086072 |
| Schlagwörter: | Schleier, Doppelbewusstsein, Farbe, Linie |
| Sachgebiete: | Sachbuch, Soziologie |
| Rezensionen | |
Die Seelen der Schwarzen erschien 1903, deutsch 2003. W. E. B. Du Bois setzt den Satz an den Anfang, der das Jahrhundert bezeichnen sollte: Das Problem des 20. Jahrhunderts ist die Linie der Farbe. Hinter dem Schleier leben die Schwarzen der Vereinigten Staaten ein doppeltes Bewusstsein – sich selbst zu sehen und sich mit den Augen der Weißen zu sehen.
Inhalt
Vierzehn Stücke: Essay, Skizze, Klage, Soziologie. Du Bois, in Great Barrington geboren, in Harvard und Berlin gebildet, schreibt gegen Booker T. Washingtons Unterwerfung unter die Handarbeit und für das Wahlrecht, die Bildung, den Stolz. Der Schleier trennt nicht nur Wohnviertel; er trennt die Wahrnehmung. Doppelbewusstsein ist keine psychologische Spielerei. Es ist die Zumutung, in einem Körper zwei Maßstäbe zu tragen. Dazwischen stehen die geistlichen Lieder, die Du Bois als klagendes Wissen liest, die Schule im Süden, der Tod seines Kindes, die Ökonomie der Baumwolle nach der Sklaverei.
Der Ton wechselt. Mal der Gelehrte, der Zahlen setzt, mal der Prediger, mal der Trauernde. Genau das hat das Buch zur Quelle der Bürgerrechtsbewegung gemacht: Es liefert Begriffe und es liefert Stimme. Die Linie der Farbe bleibt nach dem Bürgerkrieg, die Reconstruction ist gescheitert, die neue Knechtschaft heißt Pacht, Gesetz und Lynchmord. Du Bois fordert nicht Mitleid. Er fordert, dass die Seelen sichtbar werden, die der Schleier zu einem Problem der Weißen gemacht hat.
Später hat er schärfer, marxistischer, panafrikanischer geschrieben. Dieses Buch bleibt das lesbare. Es hat King und andere gespeist und die Soziologie der »Rasse« in den Vereinigten Staaten begründet, bevor das Fach das Wort mit Anführungszeichen versah.
Einordnung
Neben Black Reconstruction – der Geschichte des verratenen Wiederaufbaus – ist dies der subjektive Schlüssel. Fanon hat in Schwarze Haut, weiße Masken den Blick von außen nach innen getrieben; Du Bois hat den Blick zuerst benannt. Wer über Zugehörigkeit in den Vereinigten Staaten spricht, ohne den Schleier, spricht vor 1903.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
