Die Entstehung der Kontinente und Ozeane
| Das Werk | |
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| Deutscher Titel: | Die Entstehung der Kontinente und Ozeane |
| Autor(en): | Alfred Wegener
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| Originalsprache: | deutsch |
| Erstveröffentlichung: | 1915 |
| Schlagwörter: | Kontinentalverschiebung, Scholle, Klima, Gebirge |
| Sachgebiete: | Sachbuch, Naturwissenschaft |
| Greifbare Ausgabe | |
| Verlag: | |
| Umfang dieser Ausgabe: | 231 Seiten |
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| Verweise | |
Die Entstehung der Kontinente und Ozeane ist das 1915 erschienene Buch von Alfred Wegener über die Kontinente als Schollen, die treiben. Afrika und Südamerika passen, die Fossilien und Klimate passen, der Motor fehlte: Die Geologie hat die These oft verworfen, bis die Plattentektonik der sechziger Jahre die Kraft nachtrug.
Inhalt
Wegener sieht die Karte und nimmt sie wörtlich. Die Küsten sind Bruchränder eines Zerfalls, nicht Zufall. Ein Urkontinent zerbrach; die Schollen wanderten; Gebirge türmen sich, wo sie drücken, Gräben, wo sie reißen. Die Eiszeiten der Permokarbonzeit liegen zusammen, wenn man die Schollen zurückschiebt; die Kohle am Pol erklärt sich, wenn der Pol nicht immer dort war, wo er heute ist. Paläontologie, Klimagürtel, die Vermessung Grönlands: Das Buch sammelt Indizien einer Verschiebung, die die Lehrbücher als senkrechte Hebung und Senkung dachten. Der Mechanismus – Fliehkräfte, Gezeiten – ist der schwache Teil. Wegener weiß das und hält die Passung für stärker als den fehlenden Motor.
Die Fachwelt las einen Meteorologen, der in die Geologie griff. Das war der Vorwurf und ein Stück Wahrheit: Wegener kam von der Atmosphäre und vom Eis. Die späteren Auflagen haben Material nachgetragen; die These blieb. 1930 starb er auf dem Inlandeis. Die Plattentektonik hat Spreizung, Subduktion, den Motor in der Konvektion des Mantels geliefert. Die Passung der Schollen und die Klimabeweise hat sie nicht ersetzen müssen. Wer nur den verkannten Gründer sucht, unterschlägt den fehlenden Motor, der die Ablehnung erklärt. Wer nur den Irrtum des Motors sucht, unterschlägt, dass die Drift die bessere Beschreibung war.
Unsicher blieb zu Lebzeiten alles, was nicht Küste war. Der Ton ist der eines Forschers, der eine Ketzerei ruhig vorträgt: deutsch, klar, mit Karten, ohne den Predigtton der Weltumwälzung. Die Kontinentalverschiebung ist keine Philosophie der Erde. Sie ist eine geologische Hypothese, die die Erde als Geschichte von Bewegungen liest, nicht als feste Bühne.
Einordnung
Das Buch hat der Geologie die horizontale Bewegung gegeben, die sie erst mit den Platten annahm. Charles Darwins Die Entstehung der Arten und Lyells Geologie denken Zeit als Tiefe; Wegener denkt die Karte als Zerfall. Wer nach 1915 Kontinente sagt und Treiben meint, spricht Wegener – auch dort, wo der Mantel die Kraft hat, die ihm fehlte.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.