Der Schimmelreiter
| Daten zum Buch | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Der Schimmelreiter |
| Autor(en): | Theodor Storm |
| Herausgeber: | |
| Erscheinungsort: | |
| Verlag: | Suhrkamp |
| Serie: | |
| Erscheinungsjahr: | 1888 |
| Seitenanzahl: | 198 Seiten |
| Originaltitel: | Der Schimmelreiter |
| Originalsprache: | deutsch |
| ISBN-10: | 3518188097 |
| ISBN-13/
EAN-Code: |
9783518188095 |
| Schlagwörter: | Deich, Meer, Aberglaube, Nordfriesland |
| Sachgebiete: | Novelle |
| Rezensionen | |
Der Schimmelreiter ist die Novelle von Theodor Storm, 1888 erschienen, sein letztes und größtes Buch. Ein aufgeklärter Schulmeister erzählt die Geschichte des Deichgrafen, den die Küste als Gespenst behalten hat.
Inhalt
Hauke Haien, Sohn eines Kleinbauern, lernt das Rechnen und den Deich, wird Knecht beim alten Deichgrafen, heiratet die Tochter Elke und erbt Amt und Hof. Gegen den Widerstand des Dorfs, voran der Großknecht Ole Peters, setzt er einen neuen, kühneren Deich durch und gewinnt dem Meer Land ab.
Das Glück bleibt aus: Die Tochter Wienke bleibt hinter dem zurück, was der Vater hoffte; Krankheit und Einsamkeit schwächen Hauke. In einem Augenblick der Nachgiebigkeit lässt er am alten Deich flicken, wo er hätte bauen müssen. Die Sturmflut bricht. Elke und das Kind kommen um; Hauke reitet den Schimmel in die Bresche. Seither, so die Sage, erscheint der Reiter, wenn das Wetter den Deich bedroht.
Einordnung
Storm hat die Gespenstersage auf die Beine einer Novelle gestellt, ohne das Unheimliche zu streichen. Rahmen in Rahmen rücken das Geschehen in die Ferne und lassen es trotzdem gegenwärtig: Technik gegen Aberglauben, Ehrgeiz gegen Gemeinschaft, Menschenliebe an einem Kind, das nicht wird, was der Vater wollte. Das Meer ist kein Stimmungsbild, es ist der Gegner. Neben Fontanes Gesellschaftsromanen ist der Schimmelreiter das große norddeutsche Buch des Realismus.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
