Das Lied der Krähen
| Das Werk | |
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| Deutscher Titel: | Das Lied der Krähen |
| Autor(en): | Leigh Bardugo |
| Originaltitel: | Six of Crows |
| Originalsprache: | englisch |
| Erstveröffentlichung: | 2015 |
| Schlagwörter: | Diebstahl, Ketterdam, Magie, Bande |
| Sachgebiete: | Roman |
| Greifbare Ausgabe | |
| Verlag: | Knaur
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| Umfang dieser Ausgabe: | 592 Seiten |
| ISBN: | 9783426654439 |
| Verweise | |
Das Lied der Krähen ist der Phantastikroman von Leigh Bardugo, 2015 unter dem Titel Six of Crows erschienen, deutsch 2017 von Michelle Gyo. In der Hafenstadt Ketterdam stellt ein Dieb eine Bande zusammen, um einen Gefangenen aus dem bestbewachten Kerker der Welt zu holen. Das Buch spielt in derselben erfundenen Welt wie Bardugos Grisha-Trilogie, verschiebt den Schauplatz aber vom Krieg der Magier in die Gasse, das Zählhaus und den Schnee Fjerdas. Es ist der erste Teil einer Zweierfolge; der Coup gelingt und wird verraten. Der Band wurde ein großer Lesererfolg unter jüngeren Lesern und hat die Reihe um sechs Außenseiter festgesetzt.
Inhalt
Kaz Brekker, jung, am Stock gehend, hart und rechnend, führt im Bottich von Ketterdam die Bande der Dregs. Der Kaufmann Jan Van Eck bietet ihm ein Vermögen, wenn er Bo Yul-Bayur aus dem Eistribunal in Fjerda holt, den Erfinder des jurda parem, eines Stoffes, der Grisha – Menschen mit magischen Kräften – ins Ungeheuerliche steigert und verbrennt. Kaz weiß, dass der Auftrag tödlich sein kann, und nimmt ihn an, weil das Geld die Stadt kaufen würde, die ihn einmal zerbrochen hat. Er holt fünf Leute, jeder mit einer Wunde und einer Kunst: Inej Ghafa, die Suli-Seiltänzerin und Spionin, genannt das Phantom, die einem Freudenhaus gehört, bis Kaz ihre Schulden tilgt; Jesper Fahey, Schütze und Spieler, der eine grishaische Ader verbirgt; Nina Zenik, Herzmagierin, die in Ketterdam strandete; Matthias Helvar, fjerdänischer Hexenjäger, den Nina ins Gefängnis brachte und den Kaz herausholt; Wylan Van Eck, Sprengkundiger und, wie sich zeigt, der leseunkundige Sohn des Auftraggebers.
Die sechs reisen nach Fjerda, dringen in das Eistribunal ein, ein Festungsbau aus Hof, Kerker und Ritual, und holen den Gefangenen gegen Wachen, Kälte und gegenseitiges Misstrauen. Jeder trägt eine Vergangenheit, die den anderen gefährdet: Kaz’ Hass auf die Stadt, Inejs Glauben, Jespers Schulden, Ninas und Matthias’ Krieg gegeneinander, Wylans Vater, der den Sohn für unbrauchbar hält. Das Unternehmen gelingt nur, weil sie einander brauchen, nicht weil sie einander trauen. Auf See und in Ketterdam zeigt sich der Betrug: Van Eck will parem selbst, zahlt nicht und nimmt Inej als Geisel. Bo Yul-Bayur ist tot oder vertauscht; was die Krähen in den Händen halten, ist weniger als der Preis und mehr als Van Eck ihnen lassen will.
Der erste Band schließt mit der Demütigung und dem Entschluss zur Gegenrechnung. Kaz, der keine bloßen Hände erträgt und Inej nicht zu berühren wagt, stellt die nächste Rechnung auf: nicht nur das Geld, sondern Van Eck selbst. Inej will frei sein, nicht nur nützlich. Matthias muss entscheiden, ob Nina die Feindin bleibt. Wylan begreift, dass der Vater ihn nicht verkannt, sondern entsorgt hat. Das Lied der Krähen ist hier noch kein Sieg, sondern die Stimme einer Bande, die merkt, dass der Coup die Stadt nicht verlassen hat. Der zweite Band, Das Gold der Krähen, führt die Rechnung zu Ende.
Einordnung
Bardugo hat den Einbruchsroman in eine magische Handelsrepublik gelegt und die Magie knapp gehalten: Sie ist Waffe, Ware und Vorurteil, nicht das Zentrum jeder Seite. Die sechs Figuren tragen das Buch; der Wechsel der Stimmen gibt jedem eine Herkunft und eine Lüge. Ketterdam erinnert an Amsterdam und an jede Hafenstadt, in der Schulden Menschen binden. Gegenüber der Grisha-Trilogie, die Höfe und Feldzüge erzählt, ist dies das Buch der Gasse und des Plans. Der Stoff parem macht aus der Magie eine Sucht und einen Staatsschatz; darin liegt die Härte, nicht im Zaubern selbst.
Eine Fernsehfassung im Rahmen der Grisha-Welt hat Figuren und Schauplätze übernommen und den Roman nicht ersetzt. Wer nach Bardugo über Banden in Ketterdam spricht, spricht hinter diesem Band; wer ihn für ein bloßes Abenteuer mit Magie hält, hat Van Ecks Verrat und Inejs Schulden nicht gelesen. Die angegebene Ausgabe folgt der Übersetzung aus dem Englischen.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.
