Das Bildnis des Dorian Gray
| Daten zum Buch | |
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| Deutscher Titel: | Das Bildnis des Dorian Gray |
| Autor(en): | Oscar Wilde |
| Herausgeber: | |
| Erscheinungsort: | |
| Verlag: | Manesse |
| Serie: | |
| Erscheinungsjahr: | 1891 |
| Seitenanzahl: | 414 Seiten |
| Originaltitel: | The Picture of Dorian Gray |
| Originalsprache: | englisch |
| ISBN-10: | 3717519360 |
| ISBN-13/
EAN-Code: |
9783717519362 |
| Schlagwörter: | Schönheit, Verfall, Porträt, Gewissen |
| Sachgebiete: | Roman |
| Rezensionen | |
Das Bildnis des Dorian Gray ist der einzige Roman von Oscar Wilde, 1890 in einer Zeitschrift, 1891 als Buch erschienen. Das Vorwort bestreitet, dass Bücher moralisch seien; der Roman straft den, der die Seele an die Schönheit verkauft.
Inhalt
Der Maler Basil Hallward porträtiert den jungen Dorian Gray; der Zyniker Lord Henry predigt ihm den Genuss. Dorian wünscht, das Bild möge altern statt seiner, und der Wunsch wird erfüllt. Er treibt die Schauspielerin Sybil Vane in den Tod, schiebt die Schuld beiseite und entdeckt am Porträt den ersten hässlichen Zug.
Zwanzig Jahre bleibt sein Gesicht jung, während das Bild im Dachzimmer die Schande trägt. Als Basil ihn zur Rede stellt, zeigt Dorian das Bildnis und ersticht den Maler. Die Ruhe kehrt nicht zurück. Schließlich sticht er in das Porträt selbst: Die Diener finden einen Runzligen auf dem Boden und an der Wand den schönen Jüngling, den sie zuletzt gesehen hatten.
Einordnung
Wilde hat den Ästhetizismus gegen sich selbst gewendet. Lord Henry redet, wie Wilde redete; Dorian lebt die Rede und wird zum Mörder. Die angegebene Ausgabe folgt einer Übersetzung aus dem Englischen. Der Prozess von 1895 hat das Buch nachträglich zum Beweisstück gemacht. Es braucht den Prozess nicht: Es zeigt, wie der Kult des Schönen das Gewissen abschaltet – und wie das Bild trotzdem Buch führt.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
