Autor:Yosef Hayim Yerushalmi

Yosef Hayim Yerushalmi (1932–2009), in New York geboren, hat die moderne Historie gegen das ältere jüdische Gedächtnis gestellt. Zachor. Jüdische Geschichte und jüdisches Gedächtnis ist das schmale Organon von 1982: Zachor meinte den Ritus, nicht das Archiv.

Leben

New York, das Rabbinerseminar, die Columbia, der Lehrstuhl, den Baron innegehabt hatte, 2009 der Tod. Der Umweg war die Pflicht des Gedenkens: Wer als Kind Zachor hört und als Mann Quellen ediert, merkt den Bruch. Scholem historisierte die Mystik; Yerushalmi historisierte die Historie.

Wirkung

Yerushalmi hat dem Fach das Unbehagen gegeben. Graetz erzählte; er fragte, was Erzählen dem Gedächtnis nimmt. Assmann verallgemeinerte; der schmale Band blieb die jüdische Fassung.

Wer ihn nur als Gegner der Historie führt, unterschlägt, dass er Historiker war. Wer nur den Seder meint, unterschlägt Columbia. Neben Baron steht er als der, der dieselbe Judaistik als Verlust schrieb, nicht als Breite allein.

Werke

In Auswahl außerdem: From Spanish Court to Italian Ghetto, Freud's Moses.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.