Autor:Viktor E. Frankl

Viktor E. Frankl (1905–1997), in Wien geboren, hat im Lager den Sinn als letzte Freiheit behauptet. ...trotzdem Ja zum Leben sagen ist Bericht und Lehre: wer den Warum hat, erträgt das Wie – eine Formel, die tröstet und die Gefahr birgt, das Vernichtungslager zur Schule zu machen.

Leben

Wiener Psychiatrie, Theresienstadt, Auschwitz, Kaufering, Türkheim. Der Umweg ist die Befreiung: in neun Tagen schrieb er 1945 den Text, der später unter dem Ja-Titel weltläufig wurde. Logotherapie, Lehrstuhl, Vorträge. Er starb in Wien.

Wirkung

Frankl hat die Existenzanalyse gegen Freud und Adler gestellt: nicht Lust, nicht Macht, Sinn. Das Lagerbuch hat der Nachkriegsöffentlichkeit eine Sprache gegeben, in der Leiden Aufgabe sein kann. Die Kritik hat die Erbaulichkeit genannt, die das Industrielle der Vernichtung unterbestimmt.

Gelesen wird er als Tröster und als Theoretiker. Wer nur den Sinn kennt, unterschlägt Auschwitz; wer nur Auschwitz kennt, unterschlägt, dass er eine Psychologie daraus gemacht hat, die über das Lager hinaus wollte und oft zur Erbauung wurde.

Werke

In Auswahl außerdem: Ärztliche Seelsorge, Der Wille zum Sinn.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.