Autor:Theodor Mommsen

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Theodor Mommsen (1817–1903), in Garding in Schleswig geboren, hat der römischen Republik die deutsche Meistererzählung geschrieben – und als bisher einziger Historiker den Nobelpreis für Literatur erhalten. Die Römische Geschichte erzählt bis zum Tod Caesars; die Kaiserzeit als Erzählung hat er nie geliefert.

Leben

Sohn eines Pastors, Jurist und Althistoriker, Professor in Leipzig, Zürich, Breslau, Berlin. 1848 die Politik, die ihn zum Gegner der Reaktion machte und die Prosa schärfte: Rom als Gegenwart, nicht als Antiquariat. Drei Bände 1854 bis 1856, danach das Staatsrecht, das Inschriftenwerk, die Akademie. Er starb in Charlottenburg. Der Umweg über das Recht erklärt das Werk: Wer Verfassungen kennt, erzählt Macht nicht als Kostüm.

Wirkung

Mommsen hat die Altertumswissenschaft ins Lesepublikum geholt, mit einem Caesar, der wie ein Zeitgenosse spricht, und einem Ton, der Parteinahme nicht scheut. Das war der Skandal und der Ruhm. 1902 der Nobelpreis: Die Akademie prämierte die Darstellung, nicht die Fußnote. Seither steht das Buch zwischen Quelle und Literatur, von Fachleuten berichtigt und von Lesern nicht ersetzt.

Die Kaiserzeit fehlt; das Schweigen ist zur Legende geworden. Wer Mommsen nur als Preußen im Togenkostüm liest, unterschlägt die liberalen Reden und die Nüchternheit der Inschriften. Die Römische Geschichte bleibt das Werk, an dem sich jede neue Darstellung Roms abarbeitet – bewundernd oder gegen den Strich, selten gleichgültig.

Werke

In Auswahl außerdem: Römisches Staatsrecht, Reden und Aufsätze.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.