Autor:Shoshana Zuboff
Shoshana Zuboff (geb. 1951), in Neuengland geboren und an der Harvard Business School lehrend, hat dem Kapitalismus des 21. Jahrhunderts den Namen gegeben, unter dem er seither angeklagt wird. Das Zeitalter des Überwachungskapitalismus behauptet: Geraubt wird nicht nur Arbeit, geraubt wird die Erfahrung, um Verhalten vorherzusagen und zu formen.
Leben
Kindheit zum Teil in Argentinien, Studium in Chicago und Harvard, dann eine der ersten fest angestellten Professorinnen an der Harvard Business School. Die frühen Bücher galten der Arbeit am Rechner; der Umweg zur großen Diagnose war die Einsicht, dass die Maschinen nicht nur den Betrieb umbauen, sondern den Menschen zum Rohstoff machen. Sie schreibt auf Englisch in den Vereinigten Staaten.
Wirkung
Zuboff hat einen Vorgang benannt, den die Wirtschaftssprache als Dienst beschönigte: Datenabgriff als neue Form der Wertschöpfung. Der Begriff Überwachungskapitalismus wanderte in Feuilleton, Parlament und Konzernkritik; er leistet, was Karl Marx für die Fabrik leistete: ein Wort, das die Lage zusammenzieht. Die Stärke des Buches ist die Hartnäckigkeit, mit der es Verträge, Oberflächen und Geschäftsmodelle liest, nicht die Empörung allein.
Kanonisiert wurde es schnell, manchmal als Allzweckkeule gegen jedes Gerät in der Tasche. Wer Zuboff nur als Mahnerin gegen Technik liest, unterschlägt die ältere Arbeit über das Wissen in der Fabrik – und dass sie nicht die Maschine anklagt, sondern die Enteignung. Die Kritik an Länge und Ton des Buches hat den Begriff nicht entkräftet; er ist im Alltag angekommen, oft verdünnt.
Werke
In Auswahl außerdem: In the Age of the Smart Machine, The Support Economy.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.