Autor:Julio Cortázar

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Julio Cortázar (1914–1984), in Brüssel als Kind argentinischer Eltern geboren, hat den Roman aufgekündigt, ohne aufzuhören zu erzählen. Rayuela von 1963 – Himmel und Hölle, das Kinderspiel – verlangt einen Leser als Komplizen, der die Reihenfolge mitverantwortet.

Leben

Aufgewachsen in Argentinien, Lehrer, Gegner Peróns, 1951 Paris: Der Umweg ist diese zweite Stadt, in der die erste nicht aufhört. Übersetzer, dann der große Roman, der zwei Gänge anbietet und einen dritten verbietet: einfach der Reihe nach, als wäre nichts geschehen. Er starb in Paris. Jorge Luis Borges hatte die kurze Form geöffnet; Cortázar öffnete das Buch selbst.

Wirkung

Zwei Leseordnungen, Paris und Buenos Aires, die Suche nach einem Zentrum, das es nicht gibt: Rayuela verbindet den verlorenen Halt der Erzählungen mit einem formalen Experiment, das den Roman als feste Folge aufkündigt. Der bloß konsumierende Leser wird abgewiesen. Das Buch wurde zum Schlüsseltext der lateinamerikanischen Hochkonjunktur und blieb Cortázars folgenreichstes Werk.

Die Nachahmung hat aus der Anweisung ein Spiel gemacht. Wer nur hüpft, verfehlt die Trauer um La Maga und die Wut auf eine Literatur, die sich selbst genügt. Neben Borges und Juan Rulfo steht er als der Dritte der spanischsprachigen Moderne, der den Leser zur Arbeit zwingt – der geselligste von ihnen, und der, der am leichtesten zur Manier wird.

Werke

In Auswahl außerdem: Bestiarium, Geschichten von Cronopios und Famas, Das Buch Manuel.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.