Autor:Gary Paulsen

1939 2021

Gary Paulsen (1939–2021), in Minneapolis geboren, hat der Jugend die Wildnis ohne Inselromantik erzählt: Mücken, Durchfall, Scham. Allein in der Wildnis lässt den dreizehnjährigen Brian Robeson nach dem Absturz vierundfünfzig Tage mit einem Campingbeil in den kanadischen Wäldern.

Leben

Unruhige Kindheit, die Armee, Magazine, dann das Schreiben als Brotarbeit, Schlittenhunde, die Kälte, die er selbst gelebt hat. Der Umweg ist dieses Leben draußen: Wer Hunde führt und hungert, schreibt kurze Kapitel und einfache Prosa, ohne den Jungen zum Helden aufzublasen. Hatchet, deutsch bei Carlsen, wurde in den Vereinigten Staaten unter die besten Jugendbücher des Jahres gerechnet und zog Fortsetzungen nach. Er starb in New Mexico.

Wirkung

Paulsen hat die Robinsonade vom Südseeversprechen getrennt. Brian lernt Feuer, Beeren, den Elch, die Scham über den eigenen Körper; die Wildnis ist Arbeit, kein Abenteuerpark. Eine Generation hat am Beil das Lesen der Kälte gelernt. Die Fortsetzungen haben denselben Jungen älter gemacht, ohne die ersten vierundfünfzig Tage zu ersetzen.

Die Schule hat das Buch festgesetzt, oft als Mutprobe, seltener als Text über Scheidung, Angst und das Schweigen der Eltern, das den Absturz vorbereitet. Wer nur das Überleben liest, unterschlägt die Scham. Wer nur die Pädagogik nimmt, unterschlägt, dass Paulsen blutig und knapp bleibt, wo Jugendbücher trösten. Geblieben ist das Beil als Werkzeug, nicht als Symbol.

Werke

In Auswahl außerdem: Dogsong, The Winter Room, Woodsong.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.