Autor:Edward Gibbon

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Edward Gibbon (1737–1794), in Putney geboren, hat dem Untergang Roms die englische Erzählung gegeben, in der Ironie und Gelehrsamkeit denselben Satz tragen. Verfall und Untergang des römischen Imperiums ist nicht die Geschichte eines Tages, sondern die eines Verbrauchs.

Leben

Wohlhabendes Haus, kurze katholische Episode, Lausanne, wo er zurückkonvertierte und Französisch lernte, dann die Sitzung unter den Ruinen des Kapitols, von der die Memoiren berichten: Hier sei der Entschluss gefallen. Abgeordneter, sechs Bände zwischen 1776 und 1788. Er starb in London. Der Umweg ist Rom selbst – nicht als Reiseziel, sondern als Gedanke, der ein Leben füllt.

Wirkung

Gibbon erzählt vom Antoninischen Frieden bis zum Fall Konstantinopels und lässt das Christentum als eine Kraft erscheinen, die das Reich nicht nur tröstete, sondern zersetzte. Das 19. Jahrhundert las ihn als Stil, das 20. als These über Religion und Staat. Beides hält. Neben Mommsens Römische Geschichte ist dies die andere große Rom-Erzählung: nicht die des Aufstiegs, sondern die des Verbrauchs.

Wer heute von Dekadenz spricht und Rom meint, spricht in seinem Satzbau – oft ohne die Ironie, die den Satz erst erträglich machte. Die Bände sind unhandlich geworden und trotzdem unersetzlich, weil sie den Untergang nicht als Moralpredigt erzählen, sondern als lange Gewohnheit. Das ist ihre Härte.

Werke

In Auswahl außerdem: die Memoiren.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.