Autor:Alfred Rosenberg

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Alfred Rosenberg (1893–1946), in Reval geboren, hat dem Nationalsozialismus eine Weltanschauungsschrift geliefert, die denselben Judenhass wie Mein Kampf priesterlich einkleidete. Als Reichsminister für die besetzten Ostgebiete setzte er die Rangordnung des Buches in Verwaltung, Raub und Vernichtung um; 1946 wurde er in Nürnberg gehängt.

Leben

Baltendeutscher Architekt, über Dietrich Eckart zu Hitler gekommen, früh Hetzschriften gegen Juden und die Protokolle der Weisen von Zion. Der Mythus des 20. Jahrhunderts sollte aus der Partei eine Kirche machen. Später Chefideologe, Plünderer von Archiven und Kunst, Minister im eroberten Osten. Das Buch war weitschweifig, Hitler spottete über den Stil; die Ämter waren es nicht. In Nürnberg fand das Gericht ihn schuldig; er starb am Galgen.

Wirkung

Nach Mein Kampf war der Mythus das zweite ideologische Buch der NSDAP: germanische „Rassenseele“, Rom und „das internationale Judentum“ als Niedergang, das kommende Reich als Weihe. Neu ist daran wenig, folgenschwer die Geste, das Töten heilig zu sprechen. Parteidienststellen legten das Buch aus; gelesen wurde es weniger, als die Hunderttausende von Exemplaren suggerieren.

Die Wirkung liegt nicht im Satzbau, sondern in der Amtshilfe. Mein Kampf sagt, was zu tun sei; Rosenberg sagt, warum das Tun heilig sei. Beides zusammen hat die Tat erleichtert. Neuauflagen ohne Apparat kommen von Verlagen, die den Text weiterreichen wollen, nicht erforschen. Er gehört in die Kategorie der Bücher mit verheerender Wirkung.

Werke

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.