Ökologie des Geistes
| Das Werk | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Ökologie des Geistes |
| Autor(en): | Gregory Bateson |
| Originaltitel: | Steps to an Ecology of Mind |
| Originalsprache: | englisch |
| Erstveröffentlichung: | 1972 |
| Schlagwörter: | Geist, Lernen, Double Bind, Ökologie |
| Sachgebiete: | Sachbuch, Anthropologie |
| Greifbare Ausgabe | |
| Verlag: | Suhrkamp |
| Serie: | stw |
| Umfang dieser Ausgabe: | 675 Seiten |
| ISBN: | 9783518281710 |
| Verweise | |
Ökologie des Geistes (englisch Steps to an Ecology of Mind) ist der 1972 erschienene Aufsatzband von Gregory Bateson, in dem Kybernetik zur Lehre vom Geist in der Beziehung wird: Lernen, Spiel, Schizophrenie als Double Bind, die Heiligkeit der Einheit von Organismus und Umwelt. Das Buch ist die humanwissenschaftliche Wende nach Wiener, gegen die Steuerung von oben.
Inhalt
Bateson, Anthropologe, Biologe, Therapeut, setzt Information als Unterschied, der einen Unterschied macht. Geist ist nicht im Kopf; er ist in den Kreisen, die Organismus und Welt verbinden. Der Double Bind, die paradoxe Aufforderung, aus der es kein richtiges Entkommen gibt, hat die Familientherapie begründet. Wer nur Maschinenkybernetik kennt, unterschlägt diese Ökologie. Wer nur die Therapie kennt, unterschlägt Bali, die Delphine, die Epistemologie.
Der Band sammelt Jahrzehnte, ungleich, essayistisch, ohne Parsons’ Schema. Die deutsche Suhrkamp-Ausgabe hat Bateson zum geheimen Klassiker der Geisteswissenschaft gemacht. Die Kritik nannte Spekulation, die Weite des Geistbegriffs. Geblieben ist der Double Bind und die Warnung, den Geist zu lokalisieren.
Ohne Bateson wäre Kybernetik Ingenieurssache geblieben. Mit ihm wird sie eine Moral der Zusammenhänge. Luhmann hat Kommunikation ohne psychischen Geist gesetzt; Bateson hält Geist und System zusammen. Hier gilt die Ökologie.
Einordnung
Bateson hat Wiener die Beziehung gegeben. Neben Ashby und Maturana steht die Ökologie des Geistes als der Text, den Therapeuten und Anthropologen lasen. Die Systemtheorie der Gesellschaft hat ihn als Ahnen und als zu psychisch verworfen. Wer nach 1972 über Lernen und Paradox spricht, spricht hinter diesem Band.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
