Autor:Xenophon

Xenophon (um 430–354 v. Chr.), Athener aus Erchia, hat den Rückzug der Zehntausend befehligt und die Geschichte Griechenlands dort weitergeschrieben, wo Thukydides abbricht. Die Hellenika reichen von 411 bis 362; daneben steht der Schüler des Sokrates, der seinen Lehrer nüchterner zeichnete als Platon.

Leben

Wohlhabendes Haus, oligarchische Neigung, Begegnung mit Sokrates in einer engen Gasse. 401 folgte er Proxenos zu Kyros, fragte in Delphi nicht ob, sondern welchen Göttern. Nach Kunaxa, dem Tod der Führer und der Wahl zum Befehlshaber – die er nach eigener Angabe ablehnte – führte er die Söldner ans Schwarze Meer. Der Umweg ist Sparta: Gut in Skillous, Anabasis und Hellenika, Jagd und Hauswirtschaft; 371 Vertreibung, Korinth, späte Aufhebung der athenischen Verbannung. Er starb in Korinth.

Wirkung

Xenophon hat Attisch als klare Prosa festgesetzt: Cicero lobte sie, die Schule prüft sie. Die Hellenika sind Fortsetzung und Partei; die Anabasis ist Selbstzeugnis eines Söldnerzugs; die Memorabilien halten einen Sokrates fest, der Haus und Tugend lehrt, nicht die Idee. Oikonomikos und Poroi denken den Haushalt und die Einnahmen der Polis, Kyrupädie den idealen Herrscher.

Die Nachwelt hat den Stilisten behalten und den Historiker unter Thukydides gesetzt. Wer nur den Zug der Zehntausend nimmt, unterschlägt die sokratischen Schriften. Wer nur den Sokratesretter gegen Platon aufruft, unterschlägt, dass Rivalität die Doppelung von Gastmahl und Apologie erklärt. Für die Reitkunst gilt er bis heute; für das vierte Jahrhundert bleibt er Quelle, Augenzeuge und Partei in einem.

Werke

In Auswahl außerdem: Anabasis, Memorabilien, Kyrupädie.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.

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