Autor:Vjačeslav Vs. Ivanov

Vjačeslav Vs. Ivanov (1929–2017), in Moskau geboren, hat die Moskauer Seite Tartus an Mythos, Gehirn und binäre Codes gebunden. Gerade und Ungerade von 1978 liest Zeichensysteme als Organisation von Asymmetrie, die schon der Körper kennt.

Leben

Moskau, die Indogermanistik, die Zusammenarbeit mit Toporov, die Semiotik, später die Lehre in den Vereinigten Staaten. Der Umweg ist das slavische Altertum: Ivanov hat Codes in Mythen gesucht, bevor er sie im Gehirn riskierte. Er starb in Los Angeles.

Wirkung

Ivanov hat die Schule an ihre kühnste Stelle geführt. Die Thesen, die Mythosforschung, die deutsche Hanser-Ausgabe setzen hier an. Die Kritik nannte Biologismus; geblieben ist der Impuls gegen bloße Konvention.

Gelesen wird er als Weitwinkel. Wer nur Lotman kennt, unterschlägt Moskau; wer nur die Hemisphären kennt, unterschlägt den Mythos. Neben Lotman steht er als der Dritte.

Werke

In Auswahl außerdem: die slavischen Mythosstudien mit Toporov, die indogermanischen Arbeiten.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.