Autor:Tiziano Terzani

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Tiziano Terzani (1938–2004), in Florenz geboren und in Orsigna gestorben, hat Asien als Korrespondent des Spiegel beschrieben und das eigene Sterben als letzte Reise. Noch eine Runde auf dem Karussel. Vom Leben und Sterben macht aus der Krebsdiagnose keine Erbauung, sondern eine Prüfung von Klinik, Heiler und Neugier.

Leben

Er studierte in Pisa und Columbia, ging nach Asien, berichtete über Vietnam, China, das Ende der Sowjetunion. Der Umweg war der Körper: 1997 die Diagnose, danach die Fahrten, die das letzte Buch wurden. Italienisch 2004, deutsch bei Hoffmann und Campe. Er starb im selben Jahr in den Bergen der Heimat, nicht in der Ferne, die ihn berühmt gemacht hatte.

Wirkung

Terzani hat den deutschen Lesern den Asienkorrespondenten als Sterbenden gegeben, oft erst dann ganz. Die früheren Reportagen – Fliegen ohne Flügel, das Ende als Musik – tragen den Reporter; das letzte Buch hat den Weisheitslehrer erzeugt, den der Korrespondent nicht sein wollte. Die Neugier bleibt die Haltung, die Lehre nicht.

Wer nur die Erleuchtung will, hat den Reporter nicht gelesen. Wer nur den Kriegskorrespondenten will, unterschlägt, dass Terzani die Frist sichtbar machte und trotzdem die nächste Runde verlangte. Orsigna ist der Ort, an dem die Musik aufhört; Asien der, an dem sie laut war.

Werke

In Auswahl außerdem: Fliegen ohne Flügel, Das Ende ist meine Musik.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.