Autor:Tim Jackson

Aus Bookpedia Bücher einfach erklärt
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Tim Jackson (geb. 1957), britischer Wirtschaftswissenschaftler, hat den Wohlstand vom Wachstum getrennt: auf einem endlichen Planeten sei immer mehr Verbrauch kein gutes Leben. Wohlstand ohne Wachstum von 2009, Bericht für die britische Nachhaltigkeitskommission, wurde zur Losung der Wachstumskritik.

Leben

Mathematik, Philosophie, Physik, daneben Hörspiele für die BBC. Professur für nachhaltige Entwicklung an der University of Surrey, Leitung des Centre for the Understanding of Sustainable Prosperity. Der Umweg ist die Kommission: Jackson schrieb nicht nur gegen das Bruttoinlandsprodukt, er schrieb im Auftrag einer Regierung, die den Widerspruch zwischen Kapitalismus und endlicher Erde öffentlich machen ließ. Er lehrt und schreibt weiter, zuletzt über eine Ökonomie der Fürsorge.

Wirkung

Jackson hat verlangt, Arbeitszeiten zu kürzen, Werbung im öffentlichen Rundfunk zu beschränken, in Museen, Parks und Bildung zu stecken und Dienstleistungen samt örtlich hergestellter, dauerhafter Güter an die Stelle des Mengenwachstums zu setzen. Wohlstand ziele auf die Qualität der Beziehungen, auf die Widerstandskraft von Gemeinden, nicht auf Schulden und Güterberge. Die deutsche Ausgabe der Heinrich-Böll-Stiftung machte den Band zum Referenztext der grünen Ökonomie.

Die Einwände bleiben: ohne Wachstum sinke die Beschäftigung, Ungleichheit steige, der Kapitalismus lasse sich nicht anpassen, nur ersetzen. Wer Jackson nur als Verzichtsprediger liest, unterschlägt die Investition in öffentliche Güter. Wer nur die überarbeitete Ausgabe von 2017 nimmt, unterschlägt, dass die erste Fassung mitten in der Finanzkrise die Frage stellte, die seither nicht verschwunden ist. Der Planet ist nicht größer geworden.

Werke

In Auswahl außerdem: Wie wollen wir leben?, Ökonomie der Fürsorge.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.