Autor:Rudolf Bultmann
Rudolf Bultmann (1884–1976), in Wiefelstede geboren, hat das Neue Testament vom Mythos befreien wollen, ohne den Glauben preiszugeben. Neues Testament und Mythologie ist die Programmschrift: Entmythologisierung als Übersetzung, nicht als Streichung.
Leben
Marburg, die dialektische Theologie neben Karl Barth, dann der eigene Weg: Heidegger als Werkzeug, das Kerygma als Kern. Der Umweg ist 1941, mitten im Krieg: Wer das Weltbild der Antike für unglaubwürdig hält, muss sagen, was an der Verkündigung bleibt. Er starb in Marburg.
Wirkung
Bultmann hat die historische Kritik und den Glauben in einem Satz zusammengezwungen. Der Mythos ist das Weltbild, nicht die Botschaft; wer Wunder wörtlich nimmt, glaubt an Physik, nicht an Christus. Die existenziale Interpretation sollte den Hörer treffen, nicht das Museum.
Gelesen wird er als Zerstörer und als Retter. Die einen hörten nur den Abbau, die anderen nur die Predigt. Wer Bultmann nur als Entmythologisierer führt, unterschlägt, dass er predigen wollte; wer nur die Predigt rettet, hat den Mythos nicht ernst genommen.
Werke
In Auswahl außerdem: Theologie des Neuen Testaments, Glauben und Verstehen.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.