Autor:Ronald Dworkin

1931 2013
Rechtsphilosoph · Politik · Philosophie · 20./21. Jahrhundert
PolitikPhilosophie


Ronald Dworkin, in Worcester in Massachusetts geboren, hat Rechte ernst genommen: nicht als Gnade des Gesetzgebers, sondern als Trümpfe gegen die Mehrheit. Bürgerrechte ernstgenommen von 1977 ist der Angriff auf den Rechtspositivismus, den H. L. A. Hart eben wiederhergestellt hatte.

Leben

Harvard, Oxford, die Kanzlei, Yale, New York University, der Lehrstuhl, den Hart in Oxford hinterließ. Der Umweg ist die amerikanische Verfassung: Wer den Supreme Court als philosophisches Gericht liest, schreibt anders als wer nur Regeln zählt. Er starb in London. Die Kolumnen in der New York Review of Books machten aus der Theorie eine öffentliche Sache.

Wirkung

Dworkin hat Prinzipien gegen Regeln gesetzt und den Richter zum Interpreten eines moralischen Zusammenhangs gemacht, den die Rechtsordnung schon enthält. Harts Regel der Anerkennung erklärt nicht, warum harte Fälle als Rechtsfälle entschieden werden und nicht als Politik. Rechte sind individuelle Ansprüche, die der Nutzen der Vielen nicht aufwiegt. Die liberalen Verfahren der siebziger Jahre – Rasse, Abtreibung, Meinungsfreiheit – sind der Stoff, nicht das Schmuckwerk.

Die Kritik nannte ihn einen Moralisten im Richterrock: Wer das Recht zur besten politischen Theorie macht, gibt dem Gericht, was die Demokratie behalten sollte. Wer Dworkin nur als Gegner Harts führt, unterschlägt die Gleichheit, die später in Sovereign Virtue das Zentrum wird. Wer nur die Gleichheit meint, unterschlägt, dass das frühe Buch ein Kampf um den Begriff des Rechts ist, nicht um ein Parteiprogramm.

Werke

In Auswahl außerdem: Law's Empire, Sovereign Virtue.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.