Autor:Richard Rorty

Aus Bookpedia Bücher einfach erklärt
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Richard Rorty (1931–2007), in New York geboren, hat der amerikanischen Philosophie eine postmetaphysische Liberalität gegeben. Kontingenz, Ironie und Solidarität von 1989 erklärt Wahrheit als das, was uns nützt, Ironie als Haltung, Solidarität ohne Fundament.

Leben

Rorty wurde analytisch in Chicago und Yale ausgebildet, lehrte in Princeton, verließ die Zunft der Spiegel-Metapher und ging über Virginia nach Stanford in die Literaturwissenschaft. Der Umweg ist Philosophy and the Mirror of Nature: Wer die Erkenntnistheorie als Spiegel zerschlagen hatte, musste sagen, wie noch gerecht zu leben sei. Er starb in Palo Alto.

Wirkung

Rorty hat öffentliche Hoffnung ohne Letztbegründung verteidigt. Gegen Derrida setzt er die Solidarität, die nicht dekonstruiert werden muss, um zu gelten; gegen Habermas die Skepsis gegen das bessere Argument als Fundament. Die analytische Tradition hat das Buch oft für Verrat gehalten.

Gelesen wird er als Pragmatist der Linken und als Ironiker der Rechten. Wer Gerechtigkeit ohne Metaphysik will, findet hier einen Ton, der das Seminar verlassen hat; wer nur den Ton kennt, unterschlägt die Härte gegen den Spiegel.

Werke

In Auswahl außerdem: Philosophy and the Mirror of Nature, Achieving Our Country.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.