Autor:Rainer Schmitz

1950

Rainer Schmitz (geb. 1950) hat der Literatur ein Hausbuch der Nebenwege gegeben: Schädel, letzte Worte, Testamente, was die Werkgeschichte am Rand lässt. Was geschah mit Schillers Schädel? Alles, was Sie über Literatur nicht wissen fragt nach der Reliquie in Weimar und findet neunhundert Seiten Anekdote.

Leben

Er war Kultur- und Literaturredakteur unter anderem beim Magazin der Süddeutschen Zeitung und beim Focus, später freier Publizist und Lehrbeauftragter an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Der Umweg war die Redaktion: Stichwörter, die in der Zeitung keinen Platz haben und im Handbuch zu knapp bleiben. 2006 der Eichborn-Band, der ihn bekannt machte. Er lebt in München.

Wirkung

Schmitz hat den Kanon möbliert, ohne ihn zu sprengen: die Verfasser als Menschen mit Schwächen, der Nachlass als Fortsetzung des Werks. Die Philologie hat die Anekdote oft für unwissenschaftlich gehalten; das Publikum hat das Alphabet gekauft. Der Schädel ist das Emblem einer Literaturgeschichte, die Reliquien braucht und sie nicht immer hat.

Kanonisiert als Geschenkband, gelesen als Nachschlagewerk: Wer nur den Klatsch will, hat die Dichte der Querverweise nicht gesehen. Wer nur die Werke will, unterschlägt, dass Schmitz genau die Lücke füllt, die die Schule lässt. Weimar bleibt die Frage; die Antwort ist ein Register.

Werke

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.