Paracelsus (1493–1541), als Theophrastus von Hohenheim in Einsiedeln geboren, hat die Schulmedizin der Antike beschimpft und den Arzt an Kolben und Wunde geschickt. Das Paragranum nennt Philosophie, Astronomie, Alchemie und Tugend als Säulen; die Chemie hat die Mittel behalten, die Gestirnentsprechung nicht.
Leben
Bergwerke, Wanderjahre, Basel als Stadtarzt, der Streit mit der Fakultät, das unstete Sterben in Salzburg. Der Umweg ist die Straße: Wer Avicenna verwirft, muss sehen, nicht zitieren. Er starb 1541, als Ketzer der Zunft und Heiliger der späteren Naturfrömmigkeit.
Wirkung
Paracelsus hat die Iatrochemie eröffnet und die Signaturenlehre mitgeschleppt. Romantik und völkische Medizin haben ihn vereinnahmt; die Pharmazie hat die Stoffe genommen. Überwunden ist der Kosmos als Apotheke nach Ähnlichkeit.
Wer ihn nur als Magier führt, unterschlägt den Angriff auf die Formel. Wer ihn nur als Fortschritt rettet, unterschlägt die Astronomie der Organe. Das Werk bleibt Schwelle: Labor und Analogie in einem Deutsch.
Werke
- Paragranum (1530)
In Auswahl außerdem: Opus Paramirum, Große Wundarznei.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.