Autor:Nikos Kazantzakis

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Nikos Kazantzakis (1883–1957), in Heraklion geboren, hat Kreta den Arbeiter gegeben, der tanzt, wenn das Denken am Ende ist. Alexis Sorbas pachtet 1946 eine Braunkohlengrube, die Seilbahn stürzt, und der buchgläubige Erzähler lernt am Strand den Tanz; der Film mit Anthony Quinn hat oft den Roman ersetzt.

Leben

Recht in Athen, Henri Bergson in Paris, Reisen, Askese, Streit mit Kirche und Staat: Der Umweg ist die Freundschaft mit dem wirklichen Georgios Sorbas und das gescheiterte Bergwerk auf der Mani, das Kazantzakis nach Kreta verlegte, als ihn 1942 die Todesnachricht zum Schreiben brachte. Die letzte Versuchung brachte den Bann der Kirche; das Grab liegt auf der Stadtmauer von Heraklion, weil die Geistlichkeit die Kathedrale verweigerte. Er starb in Freiburg im Breisgau.

Wirkung

Kazantzakis hat keinen Heiligen der Freiheit gebaut, sondern einen Arbeiter, der trinkt, lügt, liebt und die Santuri nicht verkauft. Die Lynchjustiz an der Witwe und die Frauenverachtung des Dorfes stehen neben der Lebenslust; wer nur den tanzenden Quinn behält, hat das Dorf nicht gelesen. Rowohlt hielt die Übertragung von Alexander Steinmetz über Jahrzehnte; die deutsche Auflage überschritt die Million. Mikis Theodorakis’ Musik wanderte ins Ballett und auf die Bühne. Der Roman ist kein Reiseprospekt.

Kirche und Nation haben ihn als Ketzer oder als Griechen beansprucht; beides verkürzt den Schüler, der die Bücher nicht wegwirft, und den Vorarbeiter, der scheitert und neu anfängt. Die Mine stürzt; der Tanz bleibt. Das ist keine Versöhnung, sondern der Rest nach dem Krach. Wer nach 1946 über Kreta als literarischen Ort spricht, spricht hinter diesem Paar: dem Mann, der denkt, und dem, der tanzt, wenn die Rede nicht mehr trägt.

Werke

In Auswahl außerdem: Die letzte Versuchung, Kapitän Michalis, Griechische Passion.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.