Autor:Marc Elsberg

1967

Marc Elsberg (* 1967), in Wien geboren als Marcus Rafelsberger, hat dem Katastrophenroman die Stromrechnung gegeben. Blackout – Morgen ist es zu spät lässt an einem Februartag die europäischen Netze fallen; was wie ein Unfall beginnt, ist ein Angriff auf die Steuergeräte in Millionen Zählern.

Leben

Aufgewachsen in Baden bei Wien, Industriedesign, dann Werbung in Wien und Hamburg, Kolumne für den Standard. Der Umweg war diese Arbeit an Botschaften: Wer weiß, wie Versorgung unsichtbar bleibt, solange sie da ist, kann drei Wochen erzählen, in denen Krankenhäuser, Wasserwerke und die Kühlkette nacheinander ausfallen. 2012 der Durchbruch unter dem neuen Namen, danach Romane über Daten, Gentechnik und Gier. Er lebt in Wien.

Wirkung

Elsberg hat die Recherche zum Motor gemacht: Kraftwerke, Politik, die nicht glauben will, die Logistik, die als selbstverständlich galt. Es sind drei Wochen, nicht das Ende der Welt; gerade die Frist macht die Not sichtbar. Der Band stand lange auf den Verkaufslisten und wurde als Wissensbuch empfohlen. Die Spannung liegt nicht im einzelnen Helden, sondern im Netz, das niemand allein besitzt und das alle brauchen.

Fortsetzungen und eine Verfilmung haben das Muster festgesetzt: Große Systeme, unsichtbare Angriffe, Experten, die zu spät gehört werden. Wer Elsberg nur als Warnschrift der kritischen Infrastruktur liest, unterschlägt, dass der Roman Figuren braucht, die irren und aushalten. Wer nur die Unterhaltung will, trifft Tabellen und Behördensprache, ohne die der Zusammenbruch Kulisse bliebe. Nach 2012 ist der europäische Stromausfall ein literarisches Szenario, an dem man ihn misst.

Werke

In Auswahl außerdem: Zero, Helix, Gier.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.