Autor:Karl Jaspers
Karl Jaspers (1883–1969), in Oldenburg geboren, hat die Existenzphilosophie öffentlich gemacht und 1946 die Schuld der Überlebenden unterschieden. Die Schuldfrage ist Philosophie als Staatsakt der Stunde Null: wer überleben durfte, muss unterscheiden lernen, ohne sich reinzuwaschen.
Leben
Jaspers kam von der Psychiatrie zur Philosophie, lehrte in Heidelberg, wurde 1937 entlassen, weil die Frau jüdisch war, und überlebte den Krieg in innerer Isolation. Der Umweg ist 1945: Die Universität holte ihn zurück, und er hielt die Vorlesung, die das Land hören sollte. Später Basel, der Streit mit Heidegger, die Atombombe als neue Grenze. Er starb in Basel.
Wirkung
Jaspers hat vier Maße gegeben: kriminelle, politische, moralische, metaphysische Schuld – und bestritten, dass ein Volk als Ganzes vor Gericht steht. Gegen die Kollektivschuld setzt er die Verantwortung, die den Einzelnen nicht entlässt. Die deutsche politische Moral nach 1945 hat an diesem Text gehangen, oft ohne ihn zu nennen.
Gelesen wird er als Gewissen der Universität, als Gegner Heideggers, als Popularphilosoph. Die Kritik hat die Unterscheidungen für zu milde gehalten. Wer Jaspers nur als Existenzphilosophen kennt, hat die Stunde Null übersprungen; wer nur die Schuldfrage kennt, unterschlägt Die geistige Situation der Zeit.
Werke
- Die Schuldfrage (1946)
In Auswahl außerdem: Die geistige Situation der Zeit, Einführung in die Philosophie.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.