Jurij Tynjanow (1894–1943), in Reschiza geboren, hat die literarische Evolution als Systemwechsel gefasst. Die literarischen Kunstmittel versammelt die Aufsätze, in denen Gattungen altern, Parodie erneuert, Peripherie ins Zentrum rückt. Er war selbst Romancier.
Leben
Petrograd, OPOJAS, die historischen Romane, die Krankheit, der Tod in Moskau. Der Umweg ist die doppelte Arbeit: Tynjanow hat Theorie und Erzählung als dieselbe Konstruktion betrieben. 1943 starb er, bevor die Schule rehabilitiert wurde.
Wirkung
Tynjanow hat dem Formalismus die Zeit gegeben. Die Thesen mit Jakobson, die Gattungsgeschichte, die deutsche Suhrkamp-Rezeption setzen hier an. Wer nur Verfremdung kennt, unterschlägt den Systemwechsel.
Gelesen wird er als der historischere Formalist. Wer nur den Romancier kennt, unterschlägt die Aufsätze; wer nur die Evolution kennt, unterschlägt Wachs-Person. Neben Schklowski steht er als der, der Form bewegte.
Werke
- Die literarischen Kunstmittel (1927)
- Das literarische Faktum (1924)
In Auswahl außerdem: Das Problem der Verssprache, die Romane Kjuchlja und Der Tod des Wesir-Muchtar.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.