Autor:Jean Piaget

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Jean Piaget (1896–1980), in Neuchâtel geboren, hat das Kind als Erkenntnistheoretiker gelesen, nicht als defizitären Erwachsenen. Die Psychologie des Kindes fasst mit Bärbel Inhelder die Stufen, in denen Denken sich baut: vom Greifen zur Operation, die umkehrbar wird.

Leben

Biologie, Philosophie, das Institut in Genf, Jahrzehnte am gleichen Gegenstand. Der Umweg ist die Schnecke: Wer Weichtiere klassifiziert, klassifiziert später Urteile. Piaget starb in Genf. Die Schule, die Tests, die Lehrpläne haben ihn übernommen, oft als Stufenleiter, die man abhaken kann.

Wirkung

Piaget hat gezeigt, dass Logik eine Geschichte hat und dass diese Geschichte im Kind beobachtbar ist. Assimilation, Akkommodation, das Schema: Erkenntnis ist Handlung, nicht Abbild. Die Pädagogik hat das Buch zur Norm gemacht; die Kritik hat die Stufen für zu westlich, zu männlich, zu laborhaft gehalten.

Gelesen wird er als Entwicklungspsychologe der Schule. Wer nur Stufen kennt, unterschlägt die Erkenntnistheorie; wer nur die Theorie kennt, unterschlägt die Protokolle, in denen Kinder irren und darin denken.

Werke

In Auswahl außerdem: Das Erwachen der Intelligenz beim Kinde, Das moralische Urteil beim Kinde.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.