Autor:Jean Le Rond d’Alembert

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Jean Le Rond d’Alembert (1717–1783), in Paris als Findelkind auf den Stufen von Saint-Jean-le-Rond ausgesetzt, hat der Aufklärung das Programm formuliert, nach dem Wissen zu ordnen und zu ändern sei. Die Vorrede zur Encyclopédie machte den Mathematiker über Nacht zum öffentlichen Denker.

Leben

Unehelicher Sohn der Marquise de Tencin, aufgezogen von der Frau eines Glasermeisters, stieg er über die Mathematik in die Académie auf: Traité de dynamique, d’Alembertsches Prinzip, der Streit um die schwingende Saite. Der Umweg in die Encyclopédie neben Denis Diderot war der Griff nach der ganzen Kenntnis, nicht nur der Rechnung. Nach dem Verbot von 1759 zog er sich aus der Redaktion zurück; Diderot machte im Verborgenen weiter. D’Alembert starb in Paris, versorgt, berühmt und vorsichtiger als das Unternehmen, das seinen Namen trug.

Wirkung

Im Discours préliminaire von 1751 steht die Umstellung: nicht vom obersten Satz her die Welt einteilen, sondern bei der Erfahrung anfangen. Gedächtnis, Vernunft, Einbildungskraft – ein Stammbaum des Wissens nach Bacon, gestützt auf Locke. Die Handwerke rücken ins Lexikon der Gelehrten; der Aberglaube soll vor die Vernunft zitiert werden.

Die Wirkung ist die der Aufklärung selbst: ein Vierteljahrhundert vor 1789 die Revolution im Geistigen, und danach die stillere Nachfolge in jedem Nachschlagewerk, das Wissen für zugänglich, geordnet und prüfbar hält. d’Alemberts Rückzug hat ihn vor der schärfsten Zensur bewahrt und hinter Diderot zurücktreten lassen. Das Programm bleibt das seine; die Last des Durchhaltens war die des anderen.

Werke

In Auswahl außerdem: Traité de dynamique, Discours préliminaire, die akademischen Denkschriften.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.