Autor:James Fenimore Cooper
James Fenimore Cooper (1789–1851), in Burlington in New Jersey geboren und in Cooperstown aufgewachsen, hat Europa das Grenzland Amerikas als Wald, Krieg und Grabrede geliefert. Der letzte Mohikaner spielt 1757, wenn Fort William Henry fällt; der Titel meint Uncas, nicht den weißen Jäger, der überlebt.
Leben
Sohn eines Landgründers, kurze Seefahrt, dann das Gut im Staat New York: Der Umweg war diese Grenze, die er mehr aus Erzählungen und aus dem Besitz kannte als aus dem Leben eines Jägers. Die Lederstrumpf-Romane machten ihn zum ersten amerikanischen Erzähler von Weltruhm; die späteren Streitbücher gegen die eigene Republik fanden weniger Liebe. Er starb in Cooperstown, in dem Ort, den der Vater nach sich benannt hatte.
Wirkung
Cooper hat Verfolgung, Bündnis und Wald so erzählt, dass daraus ein Muster wurde: der kundige Weiße, der edle und der grausame Ureinwohner, die verschwindende Nation. Hawkeye führt, Chingachgook trauert, Uncas stirbt. Das ist Kriegsbuch und Liebesgeschichte, und es ist eine Abschiedsrede auf Völker, die Cooper schon als untergehend dachte, während die Enteignung weiterging. Der Satzbau ist umständlich, die Spannung nicht.
Europa hat ihn verschlungen, Amerika ihn bald als hölzern belächelt; Mark Twain schrieb den Hohn auf den Stil ins Lehrbuch. Verfilmungen haben aus Uncas und Hawkeye ein Heldenpaar gemacht und die Grabrede versüßlicht. Der Roman bleibt das Gründungsbild vom amerikanischen Wald – einschließlich des Unrechts, Ureinwohner als verschwindende Kulisse zu brauchen, während der weiße Blick die Richtung hält.
Werke
- Der letzte Mohikaner (1826)
In Auswahl außerdem: Der Wildtöter, Der Pfadfinder, Die Prärie.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.