Autor:Jørgen Randers

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Jørgen Randers (geb. 1945), in Worcester in England als Norweger geboren, hat die Grenzen des Wachstums zuerst mitberechnet und vierzig Jahre später als eine Prognose erzählt. 2052. Der neue Bericht an den Club of Rome wagt, was der erste Bericht in Szenarien aufspaltete: die wahrscheinliche Mitte des Jahrhunderts, düster, nicht als baldiges Ende gemalt.

Leben

Sohn des Physikers Gunnar Randers, Festkörperphysik in Oslo, Promotion am Massachusetts Institute of Technology. Der Umweg ist 1972: Mit Donella Meadows und Dennis Meadows erschien Die Grenzen des Wachstums, der erste Bericht an den Club of Rome. Randers leitete Forschungsgruppen in Oslo, eine Handelshochschule, war stellvertretender Generaldirektor des WWF in Genf und lehrte Klimastrategie, bis er 2015 emeritierte. 2052 ist das Jubiläumsbuch eines Mannes, der die Modelle der Jugend als Erfahrung der Verspätung wieder aufnimmt.

Wirkung

Randers hat die Stoffströme der Welt in Rechenwege übersetzt, die Politik erreichten, ohne sie zu lenken. Der erste Bericht machte Grenzen öffentlich; die Fortschreibungen von 1992 und 2004 hielten sie nach. 2012 wählt er aus den alten Szenarien das wahrscheinliche: Bevölkerungsgipfel, langsameres Wachstum, erneuerbare Energie, die zwei Grad trotzdem gerissen, weil Demokratien zu spät umlenken. China könne fünf vom Hundert der Wirtschaftsleistung für klimafreundliche Güter einsetzen; Marktwirtschaften zögerten schon bei geringeren Summen. Die Moral sitzt in der Tabelle.

Die Kritik nannte die eine Prognose anmaßend und die Hoffnung auf starke Steuerung eine autoritäre Versuchung. Randers selbst nennt das Bild düster, nicht katastrophal, und räumt ein, Ereignisse könne er nicht vorhersagen. Wer ihn nur als Untergangsprediger liest, unterschlägt die Absage an den baldigen Zusammenbruch. Wer die Zahlen für den Fahrplan nimmt, unterschlägt, dass jede Langfristrechnung sich Jahrzehnt für Jahrzehnt widerlegen lässt. Geblieben ist die Verschiebung: nicht ob Grenzen existieren, sondern wie spät die Reaktion kommt.

Werke

In Auswahl außerdem: Die Grenzen des Wachstums, Ein Prozent ist genug.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.