Ibn al-Haitam, in Basra geboren und in Kairo wirkend, hat das Sehen vom Auge, das Strahlen aussendet, auf das Licht umgestellt, das ins Auge fällt. Der Schatz der Optik ist das Buch, nach dem die Optik eine experimentelle Wissenschaft sein konnte, bevor Europa sie so nannte.
Leben
Basra, der Fatimidenhof, die Legende vom Nil, den er regulieren sollte und nicht konnte, der Hausarrest, in dem die Optik entstand. Der Umweg ist dieses Scheitern: Wer den Strom nicht bezwingt, misst den Strahl. Er starb in Kairo. Der lateinische Alhazen hat ihn dem Abendland gegeben.
Wirkung
Ibn al-Haitam hat die Camera obscura, die Reflexion, die Brechung und den Irrtum der Sehstrahlen in eine Lehre gebracht, die Experiment und Beweis verbindet. Roger Bacon, Kepler, Descartes haben ihn gelesen, oft ohne den Namen. Die Geschichte der Wissenschaft hat ihn lange als Vorläufer geführt; er ist der, der das Sehen umkehrte.
Gelesen wird er als arabisches Mittelalter im Wartezimmer der Neuzeit. Wer nur den Vorläufer sucht, unterschlägt das Buch. Wer nur den Experimentator meint, unterschlägt die Mathematik, ohne die der Versuch nicht gilt.
Werke
In Auswahl außerdem: die Zweifel an Ptolemaios, die Schriften zur Astronomie.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.