Harold J. Laski (1893–1950), in Manchester geboren, hat der britischen Linken die Grammatik des Staates geschrieben, der sich vor den Verbänden rechtfertigen muss. A Grammar of Politics war das Lehrbuch der London School of Economics zwischen den Kriegen.
Leben
Manchester, Oxford, Harvard, dann die LSE, die Labour Party, 1945 der Vorsitz, den die Regierung Attlee nicht liebte. Der Umweg war die Lehre: Wer Beamte und Gewerkschafter unterrichtet, schreibt Handbücher, nicht nur Pamphlete. Er starb 1950, ausgelaugt, bevor die Partei ihn vergessen durfte.
Wirkung
Laski hat den pluralistischen Sozialismus zur Seminarsprache gemacht. Rechte älter als der Staat, der Staat kleiner als die Gesellschaft: Formeln, an denen sich Hayek und Oakeshott später rieben. Die Thatcher-Jahre strichen ihn aus dem Kanon; die Forschung holt ihn als Ahnen zurück.
Gelesen wird er als Parteimann. Wer nur Labour meint, unterschlägt das Lehrbuch. Wer nur den Pluralismus meint, unterschlägt die Sowjetfreundschaft, die das Bild trübte. Neben Cole steht er als der, der den Staat behielt, ohne ihn zu heiligen.
Werke
- A Grammar of Politics (1925)
In Auswahl außerdem: The State in Theory and Practice, Reflections on the Revolution of Our Time.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.