Gustav Landauer (1870–1919), in Karlsruhe geboren und in München erschlagen, hat den Anarchismus deutsch und sprachmystisch gedacht: Gemeinde statt Partei, Geist statt Eroberung des Staates. Aufruf zum Sozialismus von 1911 ist die Schrift dieser Absage an Marx’ Maschine.
Leben
Theaterkritik, die Zeitschrift Der Sozialist, Haft, die Gartenstadt und die Siedlung als Probe, 1918/19 die bayerische Räterepublik, die er als Volksbeauftragter für Aufklärung mittrug, ohne an die Gewalt der Wochen zu glauben. Der Umweg ist die Sprache: Wer Buber und die Mystik liest, denkt Revolution als Wiedergeburt, nicht als Ministerium. Er wurde in Stadelheim von Soldaten erschlagen, nach der Niederschlagung der Räte.
Wirkung
Landauer hat der deutschen Anarchie eine Stimme gegeben, die nicht Bakunin und nicht die Zelle ist: Geist, Volk, die Gemeinde, die sich entzieht. Die 1968er haben ihn wieder gelesen; die Räterepublik hat ihn getötet. Buber hat den Freund herausgegeben.
Wer ihn nur als Märtyrer kennt, unterschlägt den Aufruf, der den Marxismus für eine Verwechslung von Staat und Gesellschaft hält. Wer nur den Mystiker rettet, unterschlägt, dass er 1919 ein Amt annahm. Die Anarchie als Gemeinde ist seine Hinterlassenschaft.
Werke
- Aufruf zum Sozialismus (1911)
In Auswahl außerdem: Die Revolution, Skepsis und Mystik.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.
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