Giambattista della Porta (1535–1615), in Vico Equense geboren, hat die Natur als geheime Werkstatt beschrieben, in der Spiegel, Magnet und Pflanze Wunder tun, sobald man ihre Freundschaften kennt. Die Magia naturalis von 1558 mischt Experiment und Analogie; die Physik hat das eine behalten, das andere verworfen.
Leben
Neapel, die Accademia dei Segreti, Ärger mit der Inquisition, ein Leben zwischen Hoftrick und Linse. Der Umweg ist das Geheimnis: Wer staunen macht, gilt leicht als Magier. Er starb 1615 in Neapel, als Galilei schon andere Beweise verlangte.
Wirkung
Della Porta hat die dunkle Kammer und die Neugier der Akademien popularisiert und die Physiognomie mitgeführt. Überwunden ist die Sympathielehre, nicht die Lust am Versuch.
Wer ihn nur als Gaukler führt, unterschlägt die Optik. Wer ihn nur als Vorläufer Newtons rettet, unterschlägt Hand und Signatur. Das Werk bleibt die Schwelle, auf der Magie noch Naturwissenschaft heißen durfte.
Werke
- Magia naturalis (1558)
In Auswahl außerdem: De humana physiognomonia, Theaterstücke.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.