Gary S. Becker (1930–2014), in Pottsville in Pennsylvania geboren, hat Bildung, Familie und Kriminalität als Investitionen und Wahlhandlungen gerechnet. Humankapital von 1964 ist die Probe an der Ausbildung: Schuljahre als Anlage, Löhne als Ertrag. Der Wirtschaftsnobelpreis 1992 galt diesem Ansatz.
Leben
Princeton, Chicago bei Friedman, die lange Professur, die Kolumne. Der Umweg ist die Erweiterung: Becker hat denselben Kalkül vom Lohn auf die Lebensführung ausgedehnt und das Fach an seine Grenze geführt. Er starb in Chicago. Der Streit um die Ökonomisierung ist die Wirkung.
Wirkung
Becker hat der Chicagoer Schule die Mikroökonomie der Lebensläufe gegeben, die Friedman nur forderte. Die Bildungsökonomie, die Familienökonomik, Teile der Kriminalpolitik arbeiten mit und gegen ihn. Das Wort Humankapital ist in die Politik gewandert, oft ohne den Autor.
Gelesen wird er als Imperialist des Faches. Wer nur den Vorwurf kennt, unterschlägt die Messung der Bildungserträge; wer nur die Messung kennt, unterschlägt die Moral des Wortes. Neben Friedman steht er als der, der den Menschen zur Anlage machte.
Werke
- Humankapital (1964)
- Human Capital (1964)
In Auswahl außerdem: The Economics of Discrimination, A Treatise on the Family.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.