Autor:Ernst Nolte

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Ernst Nolte (1923–2016), in Witten geboren, hat den Faschismus als Epoche vergleichend beschrieben und 1986 den Historikerstreit ausgelöst, der seinen Namen trug. Der Faschismus in seiner Epoche war zuerst ein Fachbuch; die spätere Rede von der Vergangenheit, die nicht vergehen will, hat daraus Politik gemacht.

Leben

Nolte studierte Philologie, unterrichtete an der Schule und habilitierte sich an der Universität; Heidegger blieb ein früher Bezug. Er lehrte in Marburg und Berlin. Der Streit von 1986 hat das Leben geteilt: davor der Historiker des Vergleichs, danach die Figur, zu der die Feuilletons ihn machten. Er starb in Berlin.

Wirkung

Nolte hat Action française, italienischen Faschismus und Nationalsozialismus in eine Epoche gelegt und den europäischen Bürgerkrieg als Horizont genommen. Das kann Historisierung sein; es kann Relativierung werden. 1986 hat Habermas den zweiten Weg gehört und öffentlich gemacht.

Wer Nolte nur als Skandal kennt, unterschlägt das Buch von 1963. Wer nur das Buch kennt, unterschlägt, wozu der Verfasser die Historisierung später gebraucht hat. Die Bookpedia führt beides, ohne das eine durch das andere zu löschen.

Werke

In Auswahl außerdem: Der europäische Bürgerkrieg, die Zeitungsintervention von 1986.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.