Autor:Daniel Cohn-Bendit

1945
Publizist · Politik · Gesellschaft · 20. Jahrhundert
PolitikGesellschaft


Daniel Cohn-Bendit, in Montauban geboren, hat den Mai 1968 als Stimme und als Taschenbuch nach Deutschland gebracht. Linksradikalismus. Gewaltkur gegen die Alterskrankheit des Kommunismus, mit dem Bruder Gabriel geschrieben, verdreht Lenin im Titel und setzt Spontaneität gegen die Partei.

Leben

Kind deutscher Emigranten in Frankreich, Schule und Studium zwischen Paris und Frankfurt, Nanterre, die Bewegung des 22. März, die Ausweisung, die Jahre ohne Pass, später die Grünen und das Europaparlament. Der Umweg ist diese doppelte Staatsangehörigkeit, die ihn 1968 zum Symbol machte und ihn später in die Institutionen holte, gegen die das Taschenbuch noch geschrieben war. Er lebt in Frankfurt am Main und in Frankreich.

Wirkung

Cohn-Bendit hat den Mai nicht als Theorie geliefert, sondern als Bericht, der noch während der Tage entstand: Witz gegen den Katechismus, Besetzung gegen den Apparat, die Fabrik neben dem Hörsaal. Marcuse blieb die große Weigerung; hier zählt die Stimme, die auf der Barrikade noch lachen konnte. Die deutsche Rowohlt-Ausgabe hat Paris in dieselben Wochen lesbar gemacht, in denen Frankfurt und Berlin noch stritten, ob Theorie mitmarschieren müsse.

Die spätere Biographie – die Grünen, Straßburg, das Parlament – hat den Band von 1968 nicht ungültig gemacht; sie hat ihn zum frühen Dokument gemacht, das man gegen den Politiker halten kann. Wer 1968 nur als deutsches Seminar kennt, hat diesen französischen Mai übersprungen. Wer nur den späteren Cohn-Bendit kennt, unterschlägt, dass derselbe Name die Partei einmal als Feind der Revolte nahm.

Werke

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.