Chris Miller, in Arlington Heights in Illinois geboren, hat den Mikrochip zur Machtfrage des einundzwanzigsten Jahrhunderts gemacht. Der Chip-Krieg: Wie die USA und China um die technologische Vorherrschaft auf der Welt kämpfen erzählt, wie aus einem Bauteil das Maß von Armee, Börse und Stromnetz wurde.
Leben
Geschichte in Harvard, Promotion in Yale 2015, Lehre an der New Economic School in Moskau, dann die Fletcher School in Medford. Der Umweg ist Russland: Wer den Kalten Krieg und das Scheitern der sowjetischen Wirtschaft als Historiker liest, stößt auf die Halbleiter, die Moskau nachbauen und nicht in der nötigen Tiefe fertigen konnte. Daraus wurde 2022 das Buch, das die Financial Times zum Wirtschaftsbuch des Jahres kürte. Er lehrt internationale Geschichte und schreibt weiter über Technik und Großmächte.
Wirkung
Miller hat die öffentliche Rede über Halbleiter aus den Fachblättern in Parlamente geholt. Taiwan, einzelne niederländische Maschinen, wenige Reinräume: Die weltweite Arbeitsteilung erscheint als Erpressungspotential, nicht als bloße Effizienz. Staaten rechnen Halbleiter wie früher Öl. Die Klarheit, mit der eine unübersichtliche Fertigungskette lesbar wird, ist die Leistung; der Ton des Wettlaufs kann selbst Politik anstacheln.
Die Kritik fragt, ob Ausfuhrsperren Chinas Aufstieg bremsen oder einen Schlag gegen Taiwan wahrscheinlicher machen. Miller neigt zur Warnung, ohne Rezept. Wer ihn nur als Chronisten der kalifornischen Werkstätten nimmt, unterschlägt die sowjetische Folie. Wer nur den Streit Washington–Peking sucht, findet auch Betrieb und Zufall. Das Buch hat die Abhängigkeit sichtbar gemacht; sichtbar ist nicht dasselbe wie beherrschbar.
Werke
- Der Chip-Krieg: Wie die USA und China um die technologische Vorherrschaft auf der Welt kämpfen (2022)
In Auswahl außerdem: Putinomics, The Struggle to Save the Soviet Economy.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.