Autor:Bruce G. Trigger

Bruce G. Trigger (1937–2006), in Ottawa geboren, hat der Archäologie die Geschichte ihres Denkens geschrieben. A History of Archaeological Thought zeigt Schulen als Lagen: Nation, Kolonie, Gesellschaftstheorie, nicht als Fortschritt vom Schatz zur Wissenschaft.

Leben

Ontario, Yale, Grabungen in Nubien, dann McGill in Montreal und die lange Arbeit über die Huronen. Der Umweg war die Ethnologie: Trigger las die Vorgeschichte der Ersten Nationen gegen die Kolonialarchive, bevor er das Fach selbst historisierte. Er starb in Montreal. Marxist ohne Seminarfrost, Kanadier ohne Imperialmaß.

Wirkung

Trigger hat die Unschuld der Methode genommen. Wer nach 1989 Archäologiegeschichte sagt, sagt Interessen und innere Logik in einem. Die nachkoloniale Wende hat ihn zum Kronzeugen gemacht, oft grober, als er schrieb; die Prozessualisten haben ihn für zu politisch gehalten.

Gelesen wird er als Historiker des Faches, seltener als Ausgräber Nubiens. Wer nur die Denkgeschichte meint, unterschlägt die Huronen. Wer nur Kanada meint, unterschlägt, dass das Buch die Welt der Schulen vergleicht. Neben Childe steht er als der, der die Stufen selbst historisiert hat.

Werke

In Auswahl außerdem: Nubia under the Pharaohs, The Children of Aataentsic, Understanding Early Civilizations.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.