Benedetto Croce (1866–1952), in Pescasseroli geboren, hat die Kunst als Intuition und Ausdruck gesetzt und den italienischen Idealismus liberal gehalten, gegen den Staat, den Gentile heiligte. Die Ästhetik von 1902 ist das Organon.
Leben
Reiches Haus, das Erdbeben, das die Eltern tötete, Neapel, die Zeitschrift La Critica, der Minister, der Antifaschist, der im Land blieb, ohne zu schweigen. Der Umweg war Hegel, den er italienisch und freiheitlich las. Er starb in Neapel. Die Republik ehrte ihn; die Linke las ihn gegen den Strich.
Wirkung
Croce hat Generationen gelehrt, Kunst nicht zur Moral zu machen, und Gramsci den Gegner geliefert, den man im Gefängnis braucht. Gentile kippte denselben Idealismus in den Faschismus; Croce hielt die Stufen getrennt.
Gelesen wird er als Bürger des Geistes. Wer nur die Autonomie meint, unterschlägt die Historie der Freiheit. Wer nur den Liberalen meint, unterschlägt die Ästhetik, ohne die der Liberale leer wäre. Neben Gentile steht er als der, der denselben Hegel nicht dem Staat gab.
Werke
- Ästhetik (1902)
In Auswahl außerdem: Geschichte Europas im neunzehnten Jahrhundert, Die Geschichte als Gedanke und als Tat.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.