Autor:Anna Seghers
Anna Seghers (1900–1983), in Mainz als Netty Reiling geboren, hat dem Widerstand gegen Hitler den Roman gegeben, der nicht verzweifelt. Das siebte Kreuz erzählt die Flucht aus einem Lager, als die Lager noch standen – und lässt eines der sieben Kreuze leer.
Leben
Jüdische Kaufmannstochter, Kommunistin, 1933 Flucht über Frankreich nach Mexiko. Im Exil entstand das Buch, das 1942 auf Deutsch und Englisch erschien und den Namen Seghers zum Weltnamen machte. 1947 Rückkehr, Ost-Berlin, Vorsitz des Schriftstellerverbands der DDR. Die Staatsnähe der späten Jahre erklärt den Schatten, nicht das Exilwerk. Sie starb in Berlin.
Wirkung
Sieben Häftlinge fliehen, sechs werden eingeholt, einer kommt durch. Das leere Kreuz ist keine Tröstung, sondern eine Behauptung: dass die Macht nicht lückenlos ist, solange einer entkommt und andere ihm helfen. Seghers erzählt das nicht als Heldenepos, sondern als Netz aus Furcht, Denunziation und kleinen Mutproben im hessischen Land.
Nach 1945 wurde sie im Osten zur Nationalautorin, im Westen lange zur Parteischriftstellerin erklärt. Beides verkürzt. Das siebte Kreuz und Transit gehören zur großen Exilliteratur, neben Feuchtwanger und Brecht, und sie halten, weil sie die Angst genauer kennen als die Lehre. Der Kanon hat sie auf den einen Titel verengt; der reicht.
Werke
- Das siebte Kreuz (1942)
In Auswahl außerdem: Transit, Der Aufstand der Fischer von St. Barbara, Das Vertrauen.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.