Autor:André Bazin

André Bazin (1918–1958), in Angers geboren, hat den Film als Mumie der Dauer gedacht: das Bild, das die Wirklichkeit dasein lässt, statt sie zu zerlegen. Was ist Film? versammelt die Aufsätze, aus denen die Nachkriegstheorie ihr Gewissen nahm.

Leben

Lehrer, die Tuberkulose, die Kritik als Beruf, die Gründung der Cahiers du cinéma, die Freundschaft zu den Jungen, die bald gegen ihn drehten. Der Umweg war der Katholizismus: Wer das Sein achtet, schneidet anders. Er starb mit vierzig, bevor die Nouvelle Vague seinen Namen zur Fahne machte.

Wirkung

Bazin hat die Schärfentiefe gegen die Montage und den Neorealismus gegen das Atelier gesetzt. Truffaut und Godard haben die Autorenpolitik daraus gemacht; Deleuze hat die Ontologie in Bilder sortiert. Das Seminar kommt an ihm nicht vorbei.

Gelesen wird er als Heiliger des Realismus. Wer nur die lange Einstellung meint, unterschlägt die Ontologie. Wer nur die Ontologie meint, unterschlägt die Wochenkritiken, in denen sie sich bewährte. Neben Eisenstein steht er als der, der den Schnitt rechtfertigen heißt.

Werke

In Auswahl außerdem: die einzelnen Jahrgänge der Cahiers-Aufsätze, die Texte zu Renoir und Welles.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.