Alfred Adler (1870–1937), in Wien geboren, hat nach dem Bruch mit Freud die Individualpsychologie auf Minderwertigkeit, Geltung und Gemeinschaft gestellt. Menschenkenntnis von 1927 ist die öffentliche Gründung, wirksam in der Pädagogik, oft ohne den Namen Analyse.
Leben
Die Arztpraxis, die Wiener Vereine, 1932 die Vereinigten Staaten, 1937 der Tod in Aberdeen auf einer Reise. Der Umweg ist die Fürsorge: Adler hat Seelenlehre für Lehrer und Arbeiter geschrieben, nicht nur für die Couch. Die Lesbarkeit war die These.
Wirkung
Adler hat der Psychoanalyse nach Freud das Soziale gegeben, das Freud in der Masse später anders suchte. Ermutigung, Lebensstil, Geschwisterreihe: Alltagsvokabular. Die Kritik nannte den Verlust des Unbewussten.
Gelesen wird er als Volkspsychologe. Wer nur Freud kennt, unterschlägt die Abspaltung; wer nur die Ermutigung kennt, unterschlägt die Geltung. Neben Jung steht er als der zweite Wiener Bruch.
Werke
- Menschenkenntnis (1927)
In Auswahl außerdem: Über den nervösen Charakter, Der Sinn des Lebens.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.